Archiv der Kategorie 'Termine'

Aufruf zur Demo in Haltern am See, anlässlich der dortigen Naziübergriffe! Am 07.03.2009!!!


Samstag, 07. März 2009
14:00 Uhr
Halterner Hauptbahnhof

In Haltern am See gab es am letzten Wochenende eine Serien von rechtsradikalen Übergriffen, die eine für NRW selten beobachtete Brutalität und Entschlossenheit zeigen. Wir rufen daher dazu auf, am Samstag nach Haltern zu kommen und Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen.

Niemand wird alleine gelassen!

Hier der Aufruf der Antifa Haltern

In der Nacht auf Samstag, den 28.02 ist es zu einer neuen Eskalationsstufe der neonazistischen Gewalt in Haltern am See gekommen. Nachdem eine größere Gruppe Halterner und auswärtiger Neonazis erst einen Jugendlichen in der nähe des Halterner Bahnhofs angriffen und dieser in das örtliche Krankenhaus eingeliefert werden musste, attackierten sie kurz darauf eine junge Frau. Wenig später griffen mehrere Neonazis eine Geburtstagsparty im elterlichen Wohnhaus an, indem sie Reizgas durch einen Fensterspalt in den Partyraum leiteten. Auf dem Weg dorthin trafen sie auf zwei 20-jährige und attackierten diese überfallartig mit Schlagstöcken, sodass sie Hämatome und Verletzungen am ganzen Körper sowie gebrochene Nasen erlitten. Die flüchtenden Partygäste fanden dann vor dem Haus einige Neonazis in Polizeigewahrsam wieder, während andere Täter flüchten konnten. Die Neonazis wurden auf Personalien kontrolliert und wieder freigelassen.
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Neuer PGP-Key!

Unseren neuen PGP-KEY bekommt ihr hier: /a> oder in der Kategorie Kontakt.

Cafe Move Ya am 9 März!

Die Nato feiert und wir feiern mit!

Am 03. und 04. April 2009 soll in Straßburg und in Kehl/Baden-Baden der
“Geburtstag” der NATO gefeiert werden. Wir dachten uns – keine Party ohne uns!

Um euch das Geburtstagskind und die Party genau vorzustellen, wollen wir
euch am 9. März 09 ins Cafe Move Ya! einladen. Neben lecker Essen (19:00)
wird es einen Vortrag von Menschen die die Infotour machen geben.

Im Vortrag wird auf verschiedene Bereiche eingegangen: Neben der
Geschichte dieses unsäglichen Vereins auch auf die aktuellen
Entwicklungen, wie etwa die Verschmelzung von polizeilichen und
militärischen Bereichen. Besonderer Schwerpunkt wird natürlich der
Widerstand gegen das NATO-Treffen in Straßburg und Kehl/Baden-Baden
sein. Neben den allgemeinen Informationen gibt es Kartenmaterial und
Tipps für die Feierlichkeiten…

Das Café wird, wie schon letztes Mal, in den Räumen des Dortmunder AstAs stattfinden.
Treffpunkt wird ebenfalls wieder die S-Bahnhaltestelle der Universität sein.

PS: Nazis und Macker sind wie immer nicht willkommen.

Cafe` Move Ya am 9.02.2009!

hey there o/

Endlich gibt’s wieder mal Infos zum Café Move Ya ! Unsere nächste Veranstaltung findet am Montag, dem 9. Februar auf dem Unigelände in Dortmund statt ! Zu hören und zu sehen gibt’s diesmal gleichsam informatives wie praktisches bezüglich Internetsicherheit, Verschlüsselung und Anonymisierung. Wenn Ihr also immer noch im icq chattet, Liebesbriefe und supergeheime politische Pläne im Klartext via mail verschickt oder bloß Lust auf Kaffee, Kuchen und interessante Gespräche habt – Café Move Ya is back !

Wir sehen uns also am 9- Februar um 18 Uhr oberhalb der S-Bahn Halte der Uni oder in den Räumen des AStA !

Termine im Januar!

Neues Jahr gleiche Routine

Bereits im Januar ist der Demoplaner wieder randvoll, also Schreibzeug raus und merken:


Wir stehen zu Israel! Jetzt mehr denn je! 17.01.2009 13 Uhr Kundgebung in Duisburg anlässlich des stattfindenden Aufmarsches diverser Antisemiten und Co.


Gegen jeden Antizionismus – Solidarität mit Israel! Demo am 24.01.2009 Bochum Massenbergstrasse (HBF) 14 Uhr.

Weg mit dem Polizeipräsidenten! 31.1.2009 12 Uhr Dortmund.

Gegen Geschichtsrevisionismus und deutsche Opfermythen! 01.02.2009 Naziaufmarsch in Siegen stoppen!

29. November Antira Demo in Neuss

Frauenaktionstag im Abschiebestaat BRD

Auch in diesem Jahr steht der 25. November weltweit im Zeichen des Kampfes um Befreiung von Formen gegen Frauen gerichteter Gewalt.

Diese Tradition geht zurück auf das Schicksal dreier Frauen, die 1960 in der Dominikanischen Republik nach einem Besuch politischer Gefangener von Schergen des Trujillo-Regimes vergewaltigt und ermordet wurden. Der 1982 von lateinamerikanischen Aktivistinnen eingeführte Internationale Frauenaktionstag sollte der hiesigen Linken als Anlass dienen, Stellung gegen institutionellen und gesellschaftlichen Sexismus in der BRD zu beziehen. Hiervon betroffen sind beispielsweise in die Mühlen der rassistischen Abschiebepraxis geratene Migrantinnen.
An wenigen Orten in der BRD wird dies ähnlich deutlich wie im niederrheinischen Neuss, wo seit 1993 der bundesweit einzige Frauenabschiebeknast in Betrieb ist. Derzeit sind in der JVA an der Grünstraße mitten in der Neusser Innenstadt circa 20 von Abschiebung bedrohte Frauen inhaftiert. Abschiebehaft bedeutet für die bis zu 18 Monate lang Inhaftierten ein “Leben” hinter Mauern und Sicherheitsdraht, bewacht von bewaffnetem JVA-Personal. Der psychische Druck, der hier auf die Frauen ausgeübt wird, ist schier unvorstellbar. So versuchte beispielsweise im Jahr 2006 eine 57-jährige, von der Abschiebung nach China bedrohte Frau sich in der JVA zu erhängen. Am 8.Mai 2006 starb sie in einem Neusser Krankenhaus an den Folgen eines Suizidversuches. Die aus Shanghai stammende Frau war im Januar 2006 mit der Begründung, ihr würde die Aufenthaltsgenehmigung bzw. ein Pass fehlen, von Zivilbeamten verhaftet und von einem Amtsrichter in Abschiebehaft geschickt.
Insgesamt sind seit 1993 in Deutschland etwa 49 Suizide in Abschiebehaft dokumentiert. Da keine offiziellen Statistiken existieren, dürfte die Dunkelziffer wesentlich höher liegen. Das einzige “Verbrechen” von Abschiebehaft bedrohter Frauen ist ihre Migration in die BRD, wo sie als “Sans Papiers” ein von permanenter Unsicherheit und Angst geprägter Alltag erwartet.
Die Frauen fliehen vor Genitalverstümmelung, Zwangsprostitution und Zwangsverheiratung. Sie entschließen sich zur Migration, weil sie in ihrem Herkunftsland keine Chance auf Bildung oder Ausbildung haben. Frauen entscheiden sich zur Flucht, weil sie als Lesben, Angehörige einer ethnischen bzw. religiösen Minderheit oder politische Aktivistinnen verfolgt werden. Frauen treffen die Entscheidung zur Migration, weil sie keinerlei Möglichkeit sehen, genügend Geld zum Leben zu verdienen. Sie migrieren, weil sie sich nicht in die vorgeschriebenen Frauenrollen pressen lassen wollen. Frauen fliehen vor Kriegen, vor den Folgen der Kolonialisierung. Sie werden vertrieben, sie entfliehen der gezielten Zerstörung ihrer ökonomischen und ökologischen Lebensgrundlagen. Auch künftig werden also Migrantinnen die Zeit bis zu ihrer Deportation in für sie oftmals lebensgefährlichen Verhältnissen innerhalb der Mauern der Haftanstalt Neuss verbringen müssen.
Umso unerträglicher ist es, dass die allgemeine Privatisierungswelle selbst vor diesem Bereich nicht Halt macht und das Elend und die Verzweiflung inhaftierter Flüchtlinge auch noch unter kapitalistischen Verwertungsmechanismen ausgebeutet werden. Das Geschäft mit der Abschiebung floriert mittlerweile in der BRD. „Professionell und effizient“ sind die Schlagworte, unter denen Überwachungs- und Versorgungsbereiche in die Hände von privaten Anbietern gelegt werden. Ziele sind Teile der Bewachung und Organisation von so genannten Ausreisezentren sowie Gefängnissen und Unterkünften, aber auch die Versorgung, Betreuung und den Transport von Flüchtlingen auszulagern. 40 bis 50 % der Personalausgaben, so rechnen wissenschaftliche VertreterInnen der Sicherheitsbranche vor, ließen sich mit einem Outsourcing einsparen. Neben den Effizienz- und Kostenfragen ergeben sich aus der Privatisierung für Bund und Länder zahlreiche Vorteile daraus, ein privates Unternehmen zu beschäftigen. Ein abhängiges Dienstleistungsunternehmen stellt keine lästigen menschenrechtlichen Fragen oder plädiert gar für die Einhaltung von Mindeststandards. Eine Privatfirma lässt auch sicherlich keine öffentliche Kritik an katastrophalen Zuständen in Gefängnissen und Ausreiselagern verlauten. Darüber hinaus kann die Verantwortung für eskalierende Situationen und Vorfälle abgeschoben und als Versagen der Unternehmen ausgelegt werden.

Aus diesen Gründen werden wir es uns auch am diesjährigen Samstag, dem 29.11.2008 nicht nehmen lassen, im Sinne des internationalen Frauenkampftages gegen das Weiterbestehen des Frauenabschiebeknastes Neuss sowie aller anderen Abschiebeknäste und -mechanismen zu demonstrieren und unsere Wut und Trauer auf die herrschenden Zustände auf die Straße zu tragen.

Den sexistischen und rassistischen Normalzustand brechen!
There’s no difference! Staatlichen Rassismus bekämpfen!
No border! No nation!

Antirassistische Demonstration am 29.November 2008 in Neuss
14:00 Uhr/Marienkirchplatz (Hauptausgang Hbf Neuss)

19. November 19 Uhr Kamen Dokumentation

Nazis in Sachsen

Eine kurzfristige Absage des Referenten lässt die heutige Veranstaltung „Strategien der Nazis“ ausfallen und wird durch eine Doku über „Nazis in Sachsen“ ersetzt.

Beginn: 19 Uhr
Ort: Backyard Cafe Kamen

Wir freuen uns.

EA!

Hier die EA NR!

Die EA Nr. lautet 02304/ 251-07-23

Der EA ist ab 10 Uhr Morgens erreichbar.

Bis Morgen!

Ermittlungsausschuss am Samstag

Ermittlungsausschuss

Am Samstag wird es einen EA geben, der ab 10 Uhr (für eventuelle Genossinnen und Genossen mit weitem Anreiseweg) geschaltet ist.

Die NR. findet ihr hier ab Freitagabend.

Weitere Infos: Im Auflagenbescheid sind derzeit keine genauen Angaben über Fahnenstöcke oder Transpigrössen enthalten, stellt euch also am besten auf die „üblichen“ Regeln ein.

Also dann bis Samstag.

Antifa m.A.U.S

Vorveranstaltung zum Thema „Reichspogromnacht“ im Backyard Café Kamen!

Im Vorfeld der Demonstration in Schwerte wird es eine Mobilisierungsveranstaltung (Vortrag + Film) im Backyard Café Kamen geben.
Hierbei möchten wir die geschichtlichen Hintergründe zur „Reichspogromnacht“, die bei einer Demonstration öfters auf der Strecke bleiben, näher erläutern und auch anderen Fragen auf den Grund gehen, also:

Was geschah in der Nacht vom 9. auf den 10 November 1938?
Waren die Pogrome wirklich der „Volkszorn“ den die NSDAP Führung propagierte?
Und was geschah eigentlich im Kreis Unna zu dieser Zeit?

Diese und andere Fragen wird unser Referent am 5.11.2008 um 19 Uhr im Backyard Café Kamen (http://backyard.blogsport.de/) klären und einen genauen Einblick in die Geschehnisse der „Reichspogromnacht“ geben.
Wer Zeit und Lust hat ist hierzu herzlich eingeladen.